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San Francisco und Weiterfahrt (10.03. 2013)

Heute sind wir morgens erst mal vom Walmart-Parkplatz (wie üblich) zu einem Schwimmbad in der Nähe gelaufen und haben uns dort etwas aufgehalten und geduscht. Da wir die Dusche im Camper in Kanada sowieso nicht benutzen können (zu kalt) haben wir beschlossen, sie gar nicht zu benutzen. Dementsprechend müssen wir uns eben immer mal wieder ein Schwimmbad suchen. Nachdem wir schwimmen waren sind wir über die Golden Gate Bridge gefahren und wollten uns einen alten Wald mit riesigen Mammutbäumen anschauen. Aufgrund der Tatsache, dass es Sonntag ist, haben wir aber keinen Parkplatz gefunden, der nicht schon belegt war und sind wieder über die Brücke zurück gefahren, nachdem wir einige Bilder von der Brücke gemacht hatten. In San Francisco gab es dann noch die anscheinend, laut Eva, kurvigste Strasse der Welt zu bestaunen. War ziemlich kurvig… Nachdem wir diese ach so kurvige Strasse dann bestaunt hatten sind wir auf der Küstenstrasse in Richtung L.A. losgefahren. Die Küstenstrasse ist richtig schön und die Wellen in der Gegend sind ziemlich gross. Jetzt müssen wir nur noch einen Platz zum Uebernachten suchen.

San Francisco (09.03. 2013)

Gestern wurde uns ein kleines Stück vor Sacramento von einem Kontrolleur für Landwirtschaftsprodukte mitgeteilt, dass es ein Stück weiter an einem Gebirgspass eine Schneekettenkontrolle geben würde und er hat uns geraten die Nacht in einem Dorf vor dieser Kontrolle zu verbringen. Das haben wir dann getan und somit gestern nicht mehr San Francisco erreicht. Heute Morgen war die Kontrolle aufgrund besserer Strassenverhältnisse dann vorbei und wir sind mittags in San Francisco angekommen. Hier ist das Wetter richtig angenehm, die Sonne scheint und die Stadt ist überragend. Wir haben uns aus der Ferne Alcatraz und die Golden Gate Bridge angeschaut, den Strassenmusikern zugehört und einfach das gute Wetter genossen. Morgen schauen wir uns dann noch einige weitere Ecken der Stadt an und fahren zur Golden Gate Bridge. Nachmittags geht es dann weiter nach L.A. Es war allerhöchste Zeit für gutes Wetter. Liebe Grüsse aus dem sonnigen San Francisco, Tim

Salt Lake und Vorfreude (08.03. 2013)

Heute Morgen sind wir von unserem Stellplatz in der Nähe von Salt Lake City aufgebrochen und erst mal für mindestens 100 Meilen einen schnurgeraden Highway entlang gefahren. Auf beiden Seiten war entweder Salzsee oder sandiger Boden mit sehr spärlichem Bewuchs und das bis zu Bergen in weiter Ferne. Das heisst die Fahrt war teilweise nicht so spannend, aber die Musik hat uns meistens wach gehalten. Gestern haben wir Angefangen Black stories zu "spielen". Allerdings haben wir alle Stories die wir durch die Black stories App zur Verfügung hatten schon durchgespielt, sodass wir uns heute erst mal Nachschub aus dem Internet besorgen müssen. Unser Ziel heute ist San Francisco, wohin wir allerdings noch viele Fahrstunden vor uns haben. So langsam wird es immer wärmer und heute ist das Wetter schon richtig frühlingshaft. Ich freue mich schon auf warmes Wetter. Es wird mal wieder Zeit. Wenn es in Deutschland langsam Frühling wird, haben alle in Kanada lebenden Menschen noch einige Zeit lang Winter. Na ja. Es wird wohl schon bald auch in Kanada wärmer werden. Und vor dem nächsten Winter reise ich dann ja wieder ab und komme wieder zurück ins schöne Deutschland. Relativ kleine Autos. günstiger guter Käse, gute günstige Wurst, ... Na ja. jetzt geht's erst mal der Sonne entgegen :D Liebe Grüsse, Tim

Und weiter geht’s (07.03.2013)

Nachdem ich dann gestern meinen Blog-Eintrag geschrieben hatte, sind wir erst noch durch die richtig schöne Landschaft gefahren. Superschöne Gebirgslandschaften mit felsigen Steilwänden und klaren Bächen. Schade, dass es nicht Sommer ist. Es wäre genial gewesen dort zu baden… Die Nacht haben wir wieder auf einem Walmart-Parkplatz verbracht und guten günstigen Wein haben wir auch gefunden. Allerdings haben die Mitarbeiter im Walmart uns dort keinen Alkohol kaufen lassen, da sie mitbekommen haben, dass wir in der Gruppe unterwegs sind und noch nicht alle 21 sind. Ist echt nervig hier in den USA. Dann war es halt der Wein von der Tankstelle. Aber immerhin muss man hier nicht jedes Mal in einen liquor store gehen, wenn man mal Wein, Bier, etc. möchte. Gutes altes Deutschland :D Heute Morgen haben wir uns dann auf jeden Fall auf den Weg zum Yellowstone Nationalpark gemacht und sind dabei noch mal durch eine wunderschöne, aber teilweise ganz schön verschneite Gebirgslandschaft gefahren. Als wir allerdings beim Park angekommen sind haben wir erfahren, dass wir dort nur eine geführte Schneemobil-Tour für 140$ machen können (Winter eben). Da uns das zu teuer war sind wir jetzt weitergefahren und werden es wahrscheinlich heute noch bis Salt Lake City schaffen. Inzwischen ist es wieder sonnig und es liegt um uns herum nicht so viel Schnee. Als wir durch die Berge gefahren sind lag heute teilweise richtig viel Schnee um uns herum und die ganze Strasse war vereist. Sah zwar nett aus, aber Nils hatte etwas Bedenken, wenn es ums Bremsen ging. Nachts ist es immer recht kalt und ich bin echt froh, wenn wir dann demnächst mal in einer wärmeren Gegend sind. Liebe Grüsse aus den leider immer noch verschneiten USA, Tim

California Dreaming (06.03. 2013)

Nils und ich sind am Montag von Edmonton wieder zurück nach Calgary gehitchhikt und haben uns dort später am Tag mit Hans, einem unserer Couchsurfing-Gastgeber aus Edmonton, getroffen. Zusammen haben wir dann bei einer Couchsurf-Gastgeberin übernachtet, die Hans schon auf Hawaii getroffen hatte. Am Dienstag haben wir uns mit Eva und Jacqueline getroffen und das Wohnmobil abgeholt. Um ca. 1 Uhr nachts sind wir am nächsten Morgen in Great Falls in den USA angekommen und haben auf dem Walmart-Parkplatz (kostenlos) die restliche Nacht verbracht. Erstaunlicherweise war die Einreise in die USA relativ unproblematisch und der Beamte dort sogar recht lustig drauf. Inzwischen sind wir schon wieder seit heute Morgen unterwegs und gerade auf dem Weg zum Yellowstone Nationalpark. Morgen werden wir dann hoffentlich die Strecke bis nach Salt Lake City hinter uns bringen. Wer sich jetzt fragt, ob das denn der richtige Weg nach Montreal ist, dem muss ich mitteilen, dass wir beschlossen haben einen „kleinen“ Umweg über Kalifornien zu machen, bevor wir dann zurück nach Kanada fahren. Ich freue mich schon auf die warmen Temperaturen in L.A. und San Francisco. Aber bis wir dort ankommen wird es wohl noch einige Zeit dauern. Mit 80km/h kommt man dann doch eher langsam voran, wenn man bedenkt wie gross die Entfernungen hier sind. Die Landschaft durch die wir so fahren ist oft einfach recht flach, doch sind wir heute auch schon durch Teile der Rockies gefahren und hatten eine überragende Aussicht. Im Moment fahren wir gerade durch eine Landschaft die mich ein Bisschen an Steppe erinnert, aber mit recht kurzem Gras und kleinen trockenen Sträuchern auch etwas Tundra-ähnlich ist. Um uns herum ist gerade eine Ebene, die aber an allen Seiten von Bergen eingegrenzt wird. Es gibt also immer etwas zu sehen und ich bin mal gespannt wie es im Yellowstone-Nationalpark sein wird. Liebe Grüsse aus den mit zunehmender zurückgelegter Strecke hoffentlich immer wärmer werdenden USA, Tim

Edmonton, etc. (02.03. 2013)

Nachdem Nils und ich 4 Tage auf der Alpaca-Farm waren, sind wir wieder zurück nach Calgary gefahren und haben noch mal einige Nächte im Hostel verbracht. Da Nils sich nicht sicher war, ob er einen Job auf einer Pferdefarm in der Nähe von Calgary bekommen würde oder nicht, hat es einige Tage gedauert bis wir uns wieder auf den Weg gemacht haben. An einem Tag habe ich versucht schon mal alleine nach Edmonton zu hitchhiken, aber nachdem mich 2 Stunden lang niemand mitgenommen hat, bin ich wieder ins Hostel gegangen und habe am nächsten Tag mit Nils zusammen den Bus nach Edmonton genommen. Hier sind wir jetzt schon seit 3 Tagen bei Couchsurfern und haben unseren Spass. Hier leben so 5 oder 6 Leute in der WG und es hat reichlich Platz für Couchsurfer. Jeden Abend ist hier eigentlich Party angesagt und da einer der WG-Bewohner Koch ist, können wir uns auch über das Essen wirklich nicht beschweren. Am Dienstag werden wir dann versuchen wieder nach Calgary zurück zu hitchhiken und sollte das nicht klappen, fahren wir am nächsten Morgen mit dem Bus zurück. Das Wohnmobil werden wir dann am Mittwoch in Calgary abholen, uns dort mit meinen ehemaligen Mitbewohnerinnen Eva und Jacqueline treffen und uns auf den Weg nach Montreal machen. Ich freue mich auf jeden Fall schon drauf und es war definitiv eine gute Entscheidung nach Canada zu kommen. Und im Moment ist es noch nicht mal Sommer. Die Temperaturen sind zwar recht erträglich, aber als Nils und ich hier in Edmonton angekommen sind, waren es um die -15°C. Für unserer Verhältnisse ist das recht kalt, aber für kanadische Verhältnisse ist das eigentlich noch im angenehmen Bereich. Liebe Grüsse aus dem inzwischen regnerischen Edmonton, Tim

Die Alpaca-Farm (22.02.2013)

Inzwischen bin ich schon einige Zeit nicht mehr in Banff, sondern inzwischen in der Nähe von Calgary. Meine ehemaligen Mitbewohnerinnen Eva und Jacqueline hatten mir eine Mail geschrieben und angefragt, ob Lust hätte mit ihnen und einem weiteren Work&Traveller in einem Wohnmobil von Calgary nach Montreal zu fahren. Ich habe nach einigem Ueberlegen dann zugesagt und freue mich schon richtig darauf. Von demjenigen, der das Ganze organisiert hat wusste ich nur, dass er Nils heisst. Ich habe mir also gedacht, dass es vielleicht schlau wäre schon gleich nach Calgary zu fahren, da ich gehört hatte, dass dort das Hostel günstiger ist. Also habe ich mir ein Greyhoundbusticket gekauft und bin nach Calgary gefahren. Dort im Hostel war die erste Person mit der ich mich im Zimmer unterhalten habe Nils (der vierte im Wohnmobil), wie ich nach einer kurzen Unterhaltung herausgefunden habe. Wir waren dann beide noch eine Woche in Calgary im Hostel und haben beschlossen uns bei Wwoof (website auf der man Farmen finden kann, die Arbeiter brauchen und dafür Unterkunft und Essen zur Verfügung stellen) anzumelden. Zuerst gab es Probleme mit der Anmeldungsgebühr, aber inzwischen haben wir es geschafft uns anzumelden. Nachdem wir also auf dieser Website einige Bewerbungen an verschiedene Farmen geschickt hatten, kam recht schnell eine Zusage per E-Mail und wir sind inzwischen seit 3 Tagen auf einer Alpaca-Farm. Alpacas sind witzige Tiere, allerdings recht stur, wenn es darum geht mit Halfter zu laufen. Hier sind gerade noch zwei Work&Travellerinnen aus Deutschland und wir sind den Morgen über immer damit beschäftigt Alpaca-Hinterlassenschaften zu entfernen und später geht es dann ans Halfter-Training. Jetzt ist feeding time. Weiteres später. Liebe Grüsse, Tim