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New York, Rockies, Vancouver Island

Hallo zusammen, nachdem ich den letzten Eintrag geschrieben habe, sind jetzt wieder einige Wochen vergangen und ich habe wieder Einiges zu berichten. Zuerst einmal zu der Reise nach New York. Ich habe mir in Montreal am Bahnhof Zug-Tickets gekauft und bin dann am 20. Juli morgens nach New York gefahren. Der Morgen war schön, bis ich das Haus verlassen habe. Sobald ich auf dem Weg zum Bahnhof war, hat es angefangen stärker und stärker zu regnen und die Autos haben irgendwann kleine Wellen auf der Strasse verursacht. Na ja. Auf jeden Fall sass ich dann irgendwann im trockenen Zug und habe mich einige Stunden lang mit einem netten älteren Mann aus Montreal unterhalten, der neben mir sass und schon öfter in New York war. Als ich in New York angekommen bin, stand ich direkt nach dem Aussteigen in dem unglaublich heissen Labyrinth der New Yorker Subway. Ich habe dann allerdings ziemlich bald einen deutschen Reisenden getroffen, der auf dem Weg in das gleiche Hostel war wie ich. Zusammen sind wir dann dort angekommen und es hat sich herausgestellt, dass wir auch noch im gleichen Zimmer untergebracht waren. Das Hostel in New York war echt ganz nett und schon am zweiten Abend dort gab es im Innenhof ein Fest mit Live-Musik, günstigem Bier (keiner hat nach dem Ausweis gefragt..:D) und Hot Dogs. War echt nett. Nach den ersten zwei Tagen im Hostel bin ich dann zu einem Couchsurfing-Gastgeber umgezogen, der im Norden von Manhattan gewohnt hat. Mit der Subway bin ich mit der Zeit immer besser klar gekommen und habe mir dann die üblichen Orte angeschaut. Diese Orte/Sehenswürdigkeiten waren die folgenden: Times Square, One World Trade Center, Brooklyn Bridge, Central Station, 5 Pointz, High Line Park, Central Park und Empire State Building. New York ist echt beeindruckend und modern, etc. aber eigentlich ist es mir zu crowded (bevölkert? voller Menschen?) und das schönste waren die Parks. Der High Line Park ist definitiv einen Besuch wert und ich war sogar zwei Mal dort. Zur Erklärung: Eine alte Hochstrecke der U-Bahn wurde nicht abgebaut, sondern es wurde dort oben ein Weg und eine Art langgestreckter Park angelegt. Sehr schön dort. Weiterhin war mein Gastgeber Mike sehr nett und hat mir und einem weiteren Besucher (ein Freund von ihm aus Sevilla) den botanischen Garten gezeigt. Wenn man in den botanischen Garten kommt, kann man kaum glauben, dass die Innenstadt von New York gar nicht so weit weg ist. Natur pur, Wasserfälle und riesige Forellen in den Flüssen. Die Rückfahrt nach Montreal war dann auch ganz nett, die Grenzformalitäten bei der Einreise nach Kanada waren strenger als die Formalitäten bei der Einreise in den USA und die Fahrt deswegen etwas länger. In Montreal angekommen, hat mich erst einmal das gleiche Wetter begrüsst, das ich schon vom Tag meiner Abreise kannte: strömender Regen. Ich bin dann noch einen Tag in Montreal geblieben und dann zusammen mit meiner lustigen Kollegin Laura nach Calgary geflogen. Fliegen ist immer wieder super. Dort angekommen haben wir ein Auto gemietet und uns auf den Weg in die Rockies gemacht. Die Rockies sind im Sommer noch viel schöner als im Winter und wir sind auf zwei Berge gestiegen, haben fast jede Nacht gezeltet, manchmal auch ein Feuer gemacht, haben in unglaublich kitschigen blauen Bergseen und Flüssen gebadet, sind auf einem Gletscher herumgelaufen und haben die Zeit sehr genossen. Auf unserem Weg durch die Rockies haben wir einige Bekannte von Laura aus Montreal getroffen und waren einige Zeit mit ihnen unterwegs. Es war eine lustige Zeit und ich werde sowohl die Rockies als auch die Leute mit denen ich unterwegs war vermissen. An Tieren mangelt es in den Rockies ganz und gar nicht und wir haben 4 Schwarzbären, 7 oder 8 Karibus, mehrere Hirsche, mehrere Rehe, 2 Elche, 2 Kojoten, einige Bergziegen und eine Menge Streifenhörnchen gesehen. Nachdem wir dann letztendlich in Vancouver angekommen waren, haben wir das Auto zurück gebracht und Laura ist bald weiter in Richtung Kalifornien gefahren. Ich war einige Tage in Vancouver im Samesun Hostel und habe die Zeit genossen. Vor einigen Tagen bin ich dann mit dem Bus nach Horseshoe Bay gefahren und habe von dort aus die Fähre nach Nanaimo auf Vancouver Island genommen. Die erste Nacht war ich bei Tay, einem netten Einheimischen, den ich in Vancouver kennen gelernt hatte. Die nächsten paar Nächte habe ich dann im Hostel in Nanaimo verbracht und war öfter mal mit Denny (ein netter deutscher Elektroniker) und Paul (eine netter enlischer Grundschullehrer) unterwegs Bier trinken, etc. An einem der Tage sind wir mit der Fähre zu einer der vor der grossen Insel liegenden kleinen Inseln namens Protection Island gefahren. Dort angekommen hatten wir kaum einige Schritte getan, als schon eine nette ältere Frau namens Lynn mit ihren Golf Cart neben uns angehalten hat und uns eine kostenlose kleine Inseltour angeboten hat. Sie war gerade vom Einkaufen in Nanaimo zurückgekommen und hatte Zeit. Dementsprechend sind wir dann alle zusammen mit ihrem Golf Cart etwas auf der Insel herumgefahren und sie hat uns gezeigt, was es so zu sehen gibt. Nach der Tour hat sie uns dann auch noch 3 Kajaks geliehen und wir waren einige Stunden mit den Kajaks unterwegs und sind auch noch zu einer anderen Insel namens Newcastle Island gefahren. Als wir die Boote später zurückgebracht haben, hat Lynn uns sogar noch jeweils ein Bier und Snacks angeboten und wir sassen etwas in ihrem unglaublich schönen Garten vor dem unglaublich schönen Haus, haben aufs Wasser geschaut und uns unterhalten. So viel Gastfreundschaft findet man echt selten. Das ist allerdings wohl etwas typisch kanadisches. Kanadier sind wohl tendenziell wirklich freundlicher und höflicher als zum Beispiel die Deutschen, obwohl das wirklich nur eine Tendenz ist und es sich je nach Person natürlich unterscheiden kann. Gestern bin ich dann morgens mit Denny zusammen in den Bus nach Duncan gestiegen, welches zwischen Nanaimo und Victoria liegt. Denny wollte dort einige Autralier treffen, die er in einem anderen Hostel kennen gelernt hatte und die inzwischen einen Van gekauft hatten. Ich wollte von dort aus eigentlich auf eine Farm fahren, welche Freunden von Chad, dem Metzger aus dem Supermarkt in Vancouver, gehört. Allerdings konnte ich diese nicht erreichen und bin spontan weiter nach Victoria gefahren. Das spontane Weiterfahren war keine allzu gute Idee wie sich herausgestellt hat, als ich gemerkt habe, dass die Hostels hier alle ausgebucht waren. Ich habe dann letztendlich in einer Art Badehaus übernachtet, in dem es auch Zimmer zum Übernachten gab. Dieses Badehaus war allerdings wohl ein Treffpunkt von Schwulen, es lief die halbe Nacht irgendwelche komische Musik und einige Männer haben sich wohl in den Zimmern nebenan nachts getroffen... Mal eine etwas andere Erfahrung als die üblichen Hostels, aber ich hatte immerhin ein Schloss an der Tür und das Zimmer war sauber. Wenn ich wieder in eine ähnliche Situation kommen sollte, übernachte ich allerdings nächstes mal in einem Park. Da ist es ruhiger und es laufen keine alten, nur mit einem Handtuch bekleideten Männer in der Gegend herum. Für die nächsten zwei Nächte habe ich jetzt auf jeden Fall ein Bett in dem HI Hostel hier in Victoria bekommen und ich werde mir mal in Ruhe Victoria anschauen. Bis jetzt gefällt mir die Stadt super und ich bereue es trotz der ungewöhnlichen Unterkunft der letzten Nacht nicht, hierher gekommen zu sein. In ca. 4 Wochen werde ich dann wieder von Vancouver nach Frankfurt fliegen und bis dahin möchte ich mir noch Tofino und die alten, anscheinend sehr beeindruckenden Wälder hier anschauen und einmal mit einem der coolen Wasserflugzeuge fliegen, die es hier überall gibt. Liebe Grüsse aus dem schönen Victoria, Tim

Ist wohl mal wieder Zeit.. (03.07. 2013)

Nachdem ich jetzt lange Zeit den Blog etwas vernachlässigt habe, ist es mal wieder Zeit ein Bisschen zu berichten, wie es mir hier so ergeht. Inzwischen ist es hier in Montreal richtig warm und eindeutig zu warm für lange Hosen oder Pullover. Sobald das Wetter gut geworden ist, waren plötzlich alle Leute gut gelaunt und in den Parks war einiges los. Die Start gefällt mir immer noch richtig gut und Montreal ist bis jetzt wohl die schönste Stadt, in der ich hier in Kanada war. Auch gab/gibt es hier inzwischen schon zwei grössere Festivals. Da war erst einmal das Francofolie-Festival, von dem ich allerdings nicht allzu viel mitbekommen habe und ausserdem ist hier im Moment noch das Jazz-Festival, bei dem ich zumindest zur Eröffnung war. War ganz nette Musik und gute Stimmung. Auf dem Place des Arts, auf dem das Festival stattfindet, steht man dann von den ganzen Hochhäusern umgeben mitten in der Stadt und hört sich zusammen mit einer Menge anderer Leute aller Altersklassen die Musik an. Hat mir gut gefallen. Nachdem ich in der WG, in die ich am Anfang hier eingezogen bin, jetzt um die 3 Monate gewohnt habe, bin ich inzwischen in eine andere WG umgezogen, da der Mietvertrag nur bis Ende Juni gültig war. Meine Mitbewohner haben sich auch inzwischen in alle Richtungen zerstreut. Marius ist schon seit einiger Zeit wieder in Deutschland, Sonja ist kurz vor Ende des Monats in Richtung Vancouver aufgebrochen und Eugénie ist inzwischen wieder in Quebec. Meine neuen Mitbewohner sind Jon (John?), ein Student von hier, und Julian aus Kolumbien. Im Moment wohnt auch noch Dominik, ein Work&Traveller aus München, mit hier, der mit Sonja auf einem Festival war und schon die letzten Wochen mit in der alten WG gewohnt hatte. Ich werde jetzt in dieser WG auch nur noch bis zum 20. oder 21. Juli bleiben und mich dann auf den Weg nach New York machen, während Dominik mein Zimmer hier übernimmt. Für kanadische Verhältnisse ist New York ja gerade nebenan und deswegen möchte ich es mir auf keinen Fall entgehen lassen, dort noch vorbeizuschauen. Im Moment arbeite ich nach wie vor beim Kundendienst und bin 5 Tage die Woche damit gut beschäftigt. Morgen und Übermorgen ist zum Glück mal wieder etwas Freizeit angesagt und ich werde mich wohl damit beschäftigen meine weiteren Reisen zu planen und mich an Unis zu bewerben. Nach New York stehen als Reiseziele auf jeden Fall noch Banff und Vancouver Island auf meiner Liste und danach geht es dann auch "schon" wieder zurück in die Heimat. Mal sehen, wie das noch alles so wird. Auf jeden Fall ist das Wetter jetzt gut und die Bären sind aus ihrem Winterschlaf erwacht. Jetzt muss ich es nur hinbekommen, mir in Banff die Landschaft anzuschauen, ohne dabei gefressen zu werden... Liebe Grüsse aus dem sonnigen Montreal, Tim

Es wird langsam (26. 04. 2013)

Zum Beispiel wärmer wird es. Und sonniger. So richtig angenehm sind die Temperaturen zwar noch nicht, aber es wird immer besser mit dem Wetter. Es ist auch echt mal Zeit, dass der Sommer jetzt kommt. Kanada ist bis jetzt richtig schön, aber im Winter bevorzuge ich glaube ich andere Länder. Zum Beispiel wärmere. Bei meiner Arbeit habe ich mich so langsam gut eingewöhnt und kann den Kunden immer besser weiterhelfen. Ich arbeite jede Woche mindestens 5 Tage und wenn ich möchte, kann ich auch noch länger arbeiten und recht gut bezahlte Ueberstunden machen. Allerdings werde ich die Ueberstunden wohl bei besserem Wetter mit der Zeit etwas herunterschrauben und abends und an meinen freien Tagen lieber ein Bisschen die Sonne geniessen. Mit dem besseren Wetter fangen hier langsam auch die ersten Festivals an, für die Montreal recht bekannt ist. Heute habe ich schon zwei Festival-Zelte gesehen und Musik war auch schon zu hören. Ansonsten gehe ich ab und zu mal mit meinem Mitbewohner und/oder meinen Mitbewohnerinnen in einer Kletterhalle klettern. Das macht richtig Spass, ist aber auch ziemlich anstrengend. Ich spüre auf jeden Fall danach deutlich, dass ich Arme habe... Mir geht es hier also alles in allem recht gut und jetzt muss nur noch der Sommer kommen. Liebe Grüsse aus dem schönen Montreal, Tim

Alltag (13.04. 2013)

Inzwischen habe ich ein Zimmer in einer WG hier in Montreal und arbeite schon seit Dienstag als Customer Service Agent. In der WG hier wohnen ausser mir noch meine ehemalige Klassenkameradin Sonja, ihr Freund Marius und Eugénie, eine Studentin die ursprünglich aus Quebec kommt. Alle 3 sind echt nett und ich habe in meinem Zimmer alles was ich brauche. Mein Job gefällt mir auch ganz gut und ich werde jetzt erst mal schauen, dass ich etwas Geld anspare, bevor es dann wieder ans Reisen geht. Das Wetter ist hier so langsam immer wärmer geworden und dann hat es gestern plötzlich geschneit. Dementsprechend ist dann auch nichts richtig liegen geblieben, sondern es war überall nur Schneematsch. Heute ist das Zeug zum Glück wieder ein Bisschen weggetaut, aber so richtig frühlingshaft ist es immer noch nicht... Mir geht es hier also ganz gut, jetzt muss nur noch der Sommer kommen... Liebe Grüsse aus dem kühlen Montreal, Tim

Montreal (26.03. 2013)

Nachdem wir bei den Niagara-Fällen angekommen waren, sind wir dort auf einen Campingplatz gefahren und haben dort die Nacht verbracht. Am nächsten Morgen sind wir, nachdem wir geduscht und Wäsche gewaschen hatten, dann direkt zu den Fällen gefahren und haben sie uns noch mal bei Tageslicht angeschaut. Die Fälle sind ziemlich beeindruckend, aber es war verdammt kalt und wir haben uns dort nicht allzu lange aufgehalten. Danach ging es weiter nach Toronto und wir haben dort mal wieder auf dem Walmart-Parkplatz geparkt. Da wir in Toronto wieder alle volljährig waren, konnten wir dort dann feiern gehen und haben das dann auch abends mit einem Kumpel von Hans zusammen gemacht. War ziemlich cool und wir waren alle dezent betrunken. Den nächsten Tag haben wir also vor allem zum Ausnüchtern gebraucht und da Eva und Jacqueline in dem Hostel in das sie wollten (Toronto war für die beiden die Endstation) kein Zimmer mehr bekommen haben, wurde beschlossen noch eine weiter Nacht in Toronto zu bleiben. Am Abend haben dann noch plötzlich zwei Leute an unsere Tür geklopft, ein Mann und eine Frau die sich Shadow und Storm genannt haben und sich mit uns lange darüber unterhalten wie es so ist mit einem Wohnwagen zu reisen. Die beiden waren ziemlich ungewöhnliche Charaktere, aber es war echt nett sich mit ihnen zu unterhalten und letztendlich haben sie uns sogar noch Essen aus einem äthiopischen Restaurant vorbei gebracht, das wir ihrer Meinung nach unbedingt probieren sollten. Das Essen war super und ich bin immer noch erstaunt, was man auf Walmart-Parkplätzen so für Leute trifft. Am nächsten Tag sind wir dann zu dritt weitergefahren und haben die nächste Nacht auf einer Farm in der Nähe von Ottawa verbracht, auf der Hans schon ein mal vorher 3 Monate verbracht hatte. Der Farmer kam ursprünglich wohl dem Aussehen und dem Dialekt nach zu urteilen aus Indien oder Umgebung und war ein richtig netter und cooler Typ. Sein Haus hatte er sich hauptsächlich aus altern Materialien gebaut, die er günstig oder umsonst bekommen konnte. Trotzdem war es super-gemütlich und ein richtiges Kunstprojekt. Zum Beispiel hatte er mehrere Klaviere ganz oder in Einzelteilen in das Haus eingebaut. Meiner Meinung nach eine richtig gute Idee. Gestern Morgen sind wir dann weitergefahren und haben gegen Abend das Wohnmobil zurückgegeben. Die Nacht habe ich jetzt bei einem Couchsurfing-Host verbracht und richtig gut geschlafen. Mein Gastgeber ist so um die 40 rum und Uebersetzer. Ich sitze im Moment auf der Couch neben seinem Schreibtisch und ich konnte ihm gerade dabei zuhören, wie er per Telefonkonferenz zwischen einem englischsprachigen Mann und einer nur französisch sprechenden Sozialarbeiterin vermittelt hat. Das ist mal ein cooler Beruf. Er würde zwar gerne nur die ganze Zeit reisen, aber da dafür das Geld nicht reicht arbeitet er eben als Uebersetzer und verdient dabei nicht schlecht, sodass er seine Reisen finanzieren kann. Da er 7 Sprachen perfekt spricht ist das für ihn auch nicht allzu schwer. Deutsch gehört nicht dazu, aber ich bin ja auch hier um englisch und französisch zu lernen. Heute habe ich es immerhin geschafft, mir unter Zuhilfenahme meiner verbliebenen Französisch-Kenntnisse eine Aufladung für mein Handy zu kaufen. Heute Abend werde ich mir ein Zimmer anschauen, das ich für die nächsten Monate mieten könnte und morgen früh habe ich ein Vorstellungsgespräch bei einer Firma, die PC-Spiele auf sprachliche Fehler testet. Sowohl das Zimmer als auch das Vorstellungsgespräch wurden mir von meiner ehemaligen Klassenkameradin Sonja vermittelt, die hier auch Work&Travel macht und hier in Montreal schon seit einiger Zeit arbeitet. Ich bin ziemlich dankbar und froh darüber, denn in Vancouver hat es ja recht lange gedauert, bis ich mal eine Stelle gefunden hatte. Mal hoffen, dass das alles klappt. Liebe Grüsse aus dem sonnigen und nicht allzu kalten Montreal, Tim

Auf dem Weg zu den Niagara-Fällen (21.03. 2013)

Nachdem wir in L.A. angekommen waren haben wir uns dort die üblichen Sehenswürdigkeiten angeschaut (Walk of Fame, die Häuser der Stars auf einer Bustour, Santa Monica und Venice Beach). Das Wetter war überragend warm und die Strände waren echt schön. Ansonsten war aber alles viel touristischer als in San Francisco und L.A. hat mir nicht so gut gefallen. Es ist einfach riesig und hektisch. War nicht so toll. Danach ging es weiter nach Las Vegas und dort war das Wetter richtig gut. Die Sonne hat nur so runter gebrannt und wir hatten auf dem Campingplatz auf dem wir waren sogar einen Pool. Ansonsten bauen die Architekten in Las Vegas gerne alles nach was man so kennt (Pyramiden, Sphinx, Eifelturm, Triumphbogen, Brücken aus Venedig, etc. Wo sie nicht gerade Zeug nachbauen stellen sie riesige Hochhäuser hin die schön blinken. Oder bauen mitten in der Wüste Casinos die mit Wasser umgeben sind und durch Brücken zu erreichen sind. In den Casinos verliert man normalerweise Geld, aber zumindest Nils hat es geschafft, mit 2$ mehr aus einem herauszukommen. Ansonsten ist halt alles am 21... Nervt ein Bisschen. Aber in den Casinos kontrollieren sie nur an den Tischen. Nach 2 Tagen in Las Vegas sind wir dann weiter zum Grand Canyon gefahren haben und dort morgens den Sonnenaufgang angeschaut und sind dann weiter nach Chicago gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir es geschafft in 2 Tagen fast 3000 km zu fahren. Das heisst wir sind morgens um 7 oder 8 aufgestanden, losgefahren und bis mindestens Mitternacht gefahren. Gestern sind wir dann in Chicago angekommen und es war recht windig und kalt. Die Stadt sieht nett aus, ist aber wohl im Sommer schöner. Heute Morgen konnte ich beim Aufwachen meinen Atem sehen... Ausserdem waren die Fenster eingefroren. Ich hoffe mal es wird bald mal wärmer... Jetzt haben wir gerade bei einem Starbucks in der Nähe von Detroit gestoppt und werden hier ein Bisschen Pause machen und das W-Lan nutzen. Später geht es dann weiter zu den Niagara-Fällen, die wir uns dann morgen früh richtig anschauen, bevor wir nach Toronto weiterfahren. Liebe Grüsse aus den hier kalten USA, Tim

Seeotter und Weiterfahrt (11.03. 2013)

Gestern Abend haben wir an einem Parkplatz in der Nähe des Strandes geparkt. Direkt neben unserem Wohnwagen war eine Bucht, in der sich die ganze Zeit eine Menge Seeotter aufgehalten haben. War echt nett die Tiere mal direkt aus der Nähe zu sehen. Es ist echt cool, wie sie auf dem Rücken liegen und ihre Nahrung auf ihrem Bauch abstellen. Inzwischen sind wir schon wieder einige Stunden unterwegs und werden wohl heute gegen Abend in L.A. ankommen. Soweit erst mal. Das Wetter ist überragend. Liebe Grüsse aus dem warmen Kalifornien, Tim